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Wochenendausgabe, 12./13. Juni 2004 |
| Einzigartige Daten über den Bodden gesammelt |
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Symposium zu 25 Jahren Biologische Station in
Zingst |
Seit 30 Jahren forschen Biologen der Rostocker Universität über die
Darß-Zingster Boddenkette. 25 Jahre besteht die Biologische Station in Zingst,
ein Symposium würdigte die Arbeit.
Über 500 Studenten haben in Zingst Feldkurse absolviert, resümierte Institutsdirektor Prof. Gerhard Graf. Als bedeutendstes Ergebnis jedoch bezeichnete er die täglichen Messungen aller wichtigen Parameter des Gewässers vor der Station über Jahrzehnte als deren wichtigsten Schatz.
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Prof. Wolfgang Methling (PDS) kündigte an, dass das Untersuchungsprogramm der Station im Zingster Strom im Auftrag des Landesamtes für Umwelt, Natur und Großschutzgebiete (LUNG) bis 2006 weitergeführt und finanziert wird. Aus der Dokumentation zur Beschaffenheit der Boddenkette würden Maßnahmen zur Sanierung des Gewässers abgeleitet, um auch letztendlich den Zustand der Ostsee zu verbessern.
Einen Rückblick auf die Geschichte der Boddenforschung seit Ende der 60er Jahre gab Professor Ulrich Schiewer, erinnerte daran, dass 1981 die Eutrophierung der Ribnitz See auf den östlichen Teil der Boddengewässer überschwappte. „Davon hat sich der Bodden nie wieder erholt. Wir wissen immer noch zu wenig über sein Selbstreinigungspotential.“ Insgesamt neun Fachvorträge zogen Bilanz und gaben Ausblick.
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Der emeritierte Professor Ernst Albert Arndt, der Generationen von Meeresbiologen an der Rostocker Universität ausgebildet hat, lieferte einen begeisternden und zugleich begeisterten Rückblick auf drei Jahrzehnte Boddenforschung in Rostock. |
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Foto: EvS |
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