Institut für Zelltechnologie e.V.

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Das Institut für Zelltechnologie e.V. (IZT) hat die Entwicklung und Verbreitung zelltechnologischer Verfahren und Methoden zum Ziel. Gleichzeitig soll das Institut Firmen der Region durch Kurse und als Technologie-Transfer-Stelle dabei unterstützen, moderne Zelltechnologien für ihre Arbeit einzusetzen. Das Institut stellt in einer Kooperation einen Teil seiner Labors der Universität Rostock zur Durchführung der Arbeiten im Landesforschungsschwerpunkt "Innovationsnetzwerk Biosystemtechnik" zur Verfügung.


Abb. 1: Rostocker Neurochip (Foto Simone Stüwe)

Arbeitsgebiete, in denen Kooperationen angeboten werden:

  • Entwicklung von "high content" Screening-Verfahren:
  • zur analytischen Visualisierung funktionaler Zustände lebender Zellen (Cellomics),
  • zur Erkennung von Tumorzellen,
  • zur Erkennung von neurotoxischen Substanzen in Zelltests,
  • zur Erkennung von gentoxischen (kanzerogenen, mutagenen) Substanzen,
  • zur Messung der Wirkungsweise von Arzneistoffen in Zellen,
  • Entwicklung von Verfahren zur Kultivierung und Differenzierung von Vorläufer- und Stammzellen
  • Tissue Engineering
  • Entwicklung von Ersatzmethoden zum Tierversuch durch Zellkulturtechnik,
  • Entwicklung zellulärer Biosensoren für Biomedizin und Umweltanalytik,
  • Biokompatibilitätstestung von Substanzen und Materialien,
  • F&E-Projekte und Beratungen auf diesen Gebieten,
  • Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen.

    Folgende Arbeitsplätze können genutzt werden:

  • Arbeitsplätze für Zellzüchtung
  • Arbeitsplätze für die Zellanalytik incl. Zell-Sorter
  • Arbeitsplätze für "live cell"-Mikroskopie, konfokale Mikroskopie und Bildverarbeitung
  • Arbeitsplätze für Lasermikroskopie (Stichlaser und Laserpinzette)
  • Arbeitsplätze zur Entwicklung zellulärer Biosensoren incl. elektronischer und fluidischer Komponenten
  • Arbeitsplätze für Messungen an funktionellen neuronalen Netzwerken in Kultur
  • Arbeitsplätze für physiologische und pharmakologische Zellbiologie
  • Arbeitsplatz zur Erfassung zellulärer Wirkungen nicht-ionisierender elektromagnetischer Felder (50 Hz bis GHz)

    Das Institut für Zelltechnologie e.V. wurde 1996 von Prof. Dieter G. Weiss und anderen Zellbiologen der Universität Rostock zusammen mit Firmenpartnern gegründet. Es verfügt über 300 qm modernste Laborflächen und beschäftigt zur Zeit vier wiss. Mitarbeiter und zehn Gäste.


    Abb. 2: Forschungszentrum für Biosystemtechnik und Biomaterialien, Rostock-Warnemünde (Foto Willi Maile)

    Vorstand und Verwaltung:
    Institut für Zelltechnologie e.V. Prof. D.G. Weiss
    Blücherstr. 63
    18055 Rostock
    Tel.: 0381 54345-682/-650, Fax: 0381 54345 651
    E-mail:  weiss.rostock@t-online.de

    Labor und Kurse:
    Institut für Zelltechnologie e.V.
    Forschungszentrum Biosystemtechnik
    Friedrich-Barnewitz-Straße 4
    18119 Rostock-Warnemünde
    Tel.: 0381 54345-682/-650, Fax: 0381 54345 651

    alternative Internetadresse: http://www.sciencenet-mv.de

    Der Standort des IZT e.V:
    Das IZT ist im "Forschungszentrum für Biosystemtechnik und Biomaterialien" angesiedelt, das 1995 von einer Gruppe von Professoren der Universität Rostock, einschließlich des Vorstandsvorsitzenden des IZT Prof. Weiss, zusammen mit der Universitätsleitung und dem Amt für Wirtschaftsentwicklung der Stadt konzipiert und 1996/97 im Technologie-Park Warnemünde gebaut wurde. Damit stehen den Firmen und Forschungsinstituten der Region 3500 qm Nutzfläche von hoher Qualität für das zukunftsträchtige Fachgebiet der molekularen und zellulären Biosystemtechnik zur Verfügung.

    Neben dem IZT arbeiten im Forschungszentrum weitere von Hochschullehrern der Universität Rostock gegründete hochschulnahe Forschungsinstitute (Forschungs-e.V.'s), die die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft verstärken und den Technologietransfer durch Existenzgründungen aus der Hochschule begleiten.

    So wurde dort von Prof. N. Stoll und Prof. K. Thurow vom Institut für Automatisierungstechnik der Universität das Institut für Meß- und Sensorsysteme e.V. (IMS) gegründet, aus dem Firmen wie z.B. ANALYTICAL INSTRUMENT GmbH hervorgegangen sind. Von Prof. L. Pagel, Institut für Gerätesysteme und Schaltungstechnik der Universität, wurde das Institut für Mikrosysteme und Gerätetechnik e.V. (IMG) gegründet, das im Forschungszentrum mit einer Partnerfirma zusammenarbeitet. Prof. K.-P. Schmitz vom Institut für biomedizinische Technik der Universität gründete im Forschungszentrum das Institut für Implantattechnologie und Biomaterialien e.V. (IIB), das weitere Firmenansiedelungen auf dem Gebiet der Biomaterialien für die Herz-Kreislaufforschung bewirkte. Dr. Mitzner und Dr. Stange aus der Klinik für Innere Medizin und der von ihnen im Forschungszentrum gegründete Verein für extrakorporale Detoxikation e.V. (VED) ermöglichten die ebenfalls im Hause angesiedelten Ausgründungen Teraklin AG und ARTOSS GmbH. Mitarbeiter aus dem Institut für Zelltechnologie e.V. (IZT) und dem Institut für Zellbiologie und Biosystemtechnik der Universität Rostock gründeten die Fa. BIONAS GmbH, die im Technologiepark Warnemünde ansässig ist. Das Forschungszentrum für Biosystemtechnik und Biomaterialien in Warnemünde erweist sich somit als eine effiziente Brücke zwischen der Hochschulforschung und der Wirtschaft.