Hinweise zur Anfertigung einer Diplomarbeit
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Titel der Diplomarbeit
Diplomarbeit
vorgelegt von
Name des/der Diplomanden/in
aus
Ort
geb. am
angefertigt an der
Universität Rostock
Institut für Biowissenschaften
Abteilung
im "Monat" "Jahreszahl"
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1. Gutachter: Titel, Name, Universität Rostock, Institut, Abteilung
2. Gutachter: ebenso bei 2. Gutachter, zusätzlich noch die Adresse, insbesondere wenn Arbeit extern angefertigt wurde
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Gliederung:
Titelseite
Gutachter
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Material und Methoden
3. Ergebnisse
4. Diskussion
5. Zusammenfassung (evtl. Ausblick)
6. Literaturverzeichnis
7. Anhang
Danksagung
Selbständigkeitserklärung
Inhaltsverzeichnis
ist der Schlüssel zur Arbeit, logische Grobstruktur, roter Faden sollte erkennbar sein, möglichst keine übertriebene Untergliederung wählen, kurze prägnante gehaltvolle Überschriften wählen
1 Einleitung
Einführung in die Thematik, Hintergrundwissen, Stand der Forschung auf dem Arbeitsgebiet, ggf. historische aber auch vor allem aktuelle Literatur ("state of the art")
Wenn Abbn. aus anderen Quellen übernommen werden, Quelle angeben.
Zielstellung wichtig und sollte extra ausgewiesen sein.
zur Zielstellung hinführen und diskutieren, Motivation der Arbeit
wissenschaftliche Fragestellungen und Aufstellen von Arbeitshypothesen
2 Material und Methoden
Beschreibung des eingesetzten Materials (Chemikalien mit Herstellerfirmen, Zellen, Pflanzen, Versuchsaufbau etc., wenn nötig, Informationen zum Zeitpunkt der Versuchsdurchführung, wann, wo, welche Bedingungen?
Darstellung der angewendeten Methoden
Eine Art "Kochbuch", Abänderungen von einer Standardmethodik müssen hier beschrieben oder können z.B. in der Legende differenziert dargestellt werden.
Methoden sollen so dargestellt sein, dass sie jederzeit nachzuarbeiten sind.
3 Ergebnisse
Logische Darstellung der gewonnenen Ergebnisse - d.h. es muss keine chronologische Abfolge der durchgeführten Versuche sein.
Motivation für die Versuche kurz einleitend darstellen, warum wurde der Versuch gemacht? Wofür ist dieses Ergebnis notwendig?
Es ist ratsam zu Beginn des Zusammenschreibens alle Ergebnisse in einer Grobform (z.B. grafische Darstellungen) fertig zu stellen und sie in einer sinnvollen und plausiblen (roter Faden) Reihenfolge zu ordnen, bevor mit dem Textschreiben begonnen wird.
Ergebnisse objektiv darstellen, nicht wie Sie dazu gekommen sind, das wäre im Material und Methodenteil unterzubringen!
Alle Abbildungen und Tabellen müssen auch im Text mit Nr. erwähnt werden!
Doppel-Darstellungen, z.B. Tabelle und Diagramm von den gleichen Ergebnissen sollte vermieden werden.
Alle Abbildungen haben Legenden, Tabellen haben Überschriften. Abbildungen mit Legenden oder Tabellen mit Überschriften müssen selbsterklärend sein. Grafische Darstellungen haben eigentlich nur Beschriftung an den beiden Achsen, alle anderen Beschriftungen sind i. d. R. in der Legende zu geben.
Abbildungsbeispiel:
Größe der interessierenden Bande angeben, Abbildung des Markers nicht vergessen, Gelspuren z.B. nummerieren
Abb.1: Titel der Abbildung, z.B. PCR-Amplifikate mit der Primerkombination XY.
Danach erklärender Text, Zeichenerklärung, z.B. M=100 bp Ladder, 1 RHA325 etc.
Tab.1: Übersicht über die eingesetzten Primerkombinationen
geeignet ist zum Abschluss jedes Teilabschnittes im Ergebnisteil kurz Resumee zu ziehen, wesentliche(s) Ergebnis(se) formulieren (ggf. Rückbezug auf die wissenschaftlichen Fragen), um dann auf neues Teilgebiet überleiten zu können (ggf. roten Faden aufgreifen)
4 Diskussion
Aufgreifen der wichtigsten Ergebnisse, um damit die Diskussion einzuleiten.
Kritische Auseinandersetzung der neu gewonnenen Ergebnisse mit den Ergebnissen, die in der Literatur beschrieben worden sind.
Interessante Gesichtspunkte, die für die Thematik von Interesse sind.
Kritische Betrachtung der Methoden, alternative Methoden, Vor- und Nachteile, war die Methode für die Fragestellung geeignet?
Welche Ergebnisse der Arbeit gehen über den bisherigen Stand des Wissens hinaus?
5 Zusammenfassung (max. 1-2 Seiten)
Diese wird sicherlich am häufigsten und i. d. R. auch als erstes gelesen, um sich einen Überblick zu verschaffen. Sie sollte also einen positiven Überblick über die wesentlichen neuen Erkenntnisse/Ergebnisse geben.
6 Literaturverzeichnis
Niemals Einfälle von anderen als eigene ausgeben!!
Alles Material, das aus anderen Quellen als den eigenen Gedanken stammt, muss als solches klar erkennbar sein; über die geistigen Väter und Mütter einer Arbeit sollte nie ein Zweifel bestehen.
Alle Literaturstellen im Literaturverzeichnis müssen auch im Text vorkommen und umgekehrt!
Zitate im Text:
... es ist gut dokumentiert, dass das Gen xy für das Protein Abc kodiert (Meier 1970)
... wie Meier und Huber (1981) nachgewiesen haben
bei drei oder mehr Autoren:... wie Meier et al. (1980) nachgewiesen haben
Wörtliche Zitate in Anführungszeichen
Harvard-System: Verfasser, Erscheinungsjahr, Titel, Zeitschrift Band: Seitenzahl
Horn R (2002) Molecular diversity of male sterility inducing and male-fertile cytoplasm in the genus Helianthus. Theor Appl Genet 104: 562-570
Bei Monografien: Verfasser, Jahr, "Titel des Artikels" in Titel des Werkes, Name der Herausgeber/Editoren, Ort des Verlages, Seitenzahl
Zitate aus dem Internet meiden, weil Erscheinungsorte und -jahr nicht immer nachweisbar sind und das Internet einer großen Fluktuation der Information unterliegt.
Zitate kommen nur in den Abschnitten vor, in denen Sie sich mit anderen Arbeiten auseinandersetzen, also in der Einleitung und Diskussion; in Methoden werden nicht selbst entwickelte Methoden ebenfalls zitiert; im Ergebnisteil erklären Sie nur die Ergebnisse ohne sie zu bewerten oder mit anderen zu vergleichen, daher dort keine Zitate.
7 Anhang
nur falls erforderlich: Rohdatensätze (große Messdatensätze, Sequenzen etc.) sollten hier untergebracht werden, denn diese würden im Ergebnisteil den Lesefluss stören, ebenso selbst geschriebene Software/Programme
Formatierung und Allgemeines:
Bitte achten Sie darauf, dass Sie 3,5 cm Rand auf der linken Seite haben, da beim Binden der Arbeit einiges an Rand verloren geht.
Blocksatz, 1,5-zeilig, Times New Roman 12 Standard wäre geeignet
Im Allgemeinen werden lateinische Begriffe kursiv geschrieben, wie Art- und Gattungsnamen (Helianthus annuus), ebenso Gen-Abkürzungen (atp6) und Begriffe wie "in vitro", "in situ" usw., Abkürzungen für Proteine nicht kursiv und groß, z.B. HSP70
Zahlen unter 10 werden im Text ausgeschrieben, also "vier", aber "11".
Zahlen am Beginn eines Satzes werden ausgeschrieben.
Korrekte physikalische Einheiten, offizielle Vorsatzzeichen (Mega M) und mathematische Zeichen und physikalische Einheiten nach dem SI-System verwenden.
Symbole gehören in das Abkürzungsverzeichnis. Abkürzungen nur verwenden, wenn es sich lohnt (d.h. wenn sie oft vorkommen oder wenn sie etabliert sind [ATP ...]); die Einführung neuer Abkürzungen ist zu vermeiden.
Hinweise zur sprachlichen Gestaltung:
Knappe Sätze, nicht schwafeln; je kürzer, desto besser kann der Leser folgen. Lieber zwei kurze Sätze als ein langer.
Stopfstil vermeiden: Diese Sprachverstopfung entsteht meist aus dem durchaus gut gemeinten Bemühen heraus, einen Sachverhalt besonders klar und deutlich auszudrücken, was aber allzu oft diese Unklarheit überhaupt erst erzeugt.
Nominalstil möglichst meiden (schlecht: Anweisung geben, gut: anweisen etc.)
Ja statt nein: Positiv statt negativ schreiben.
Passivsätze meiden (es sind Langweiler) (schlecht: es wird nachgewiesen, gut: ... weist nach etc.)
Fremdwörter und Laborjargon vermeiden (nach Duden-Fremdwörterbuch richten)
niemals "man" schreiben
Extra-Seite:
Selbständigkeitserklärung
Hiermit versiche ich, dass ich die vorliegende Arbeit selbständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen (siehe § 25, Abs. 7 der Diplomprüfungsordnung Biologie 2000) und Hilfsmittel verwendet habe.
Mir ist bekannt, dass gemäß § 8, Abs. 3 der Diplomprüfungsordnung Biologie 2000 die Prüfung wegen einer Pflichtwidrigkeit (Täuschung u.ä.) für nicht bestanden erklärt werden kann.
Rostock, den
Unterschrift
Name gedruckt
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