Fachbereich Biowissenschaften - Institut für aquatische Ökologie

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Physiologische Optimierung von Algen-Aquakulturanlagen – Forschungskooperation mit der Universidad de Los lagos/ Chile

Kurzfassung:

Algen-Aquakulturanlagen sind in Chile ein etablierter Wirtschaftszweig. Im Verlauf des letzten
Jahrzehntes stieg der Anteil geschlossener Systeme stark an, bedingt durch die Einführung
gebietsfremder Arten und Erschöpfung natürlicher Bestände. Dadurch stellt sich zwangsläufig die Frage nach den Optimalbedingungen für das Wachstum bzw. den jeweiligen Wirkstoffertrag. Für die
Kultivierung von Algen ist dabei die Charakterisierung des Lichtakklimationsstatus für eine Optimierung von besonderer Bedeutung der indoor Kultivierung..
In Deutschland ist die Installation von Makroalgen-Aquakulturanlagen noch nicht weit fortgeschritten.
Pilotprojekte zeigen aber, dass hier ein durchaus nennenswertes Potential besteht. An der Universität
Rostock soll die Aquakulturforschung etabliert werden. Ein Untersuchungsobjekt ist die Rotalge
Delesseria sanguinea, welche extrem starklichtempfindlich ist. Deshalb ist ohne genaue Kenntnis ihrer
Akklimationsbandbreite eine erfolgreiche Kultivierung nicht möglich.
Für die deutsche Seite ist vor allem die Erlernung der Aquakulturtechnik in geschlossenen Systemen
interessant, für die chilenische Seite die Technik der in-situ Charakterisierung des Lichtakklimationszustandes von Makroalgen.