Fachbereich Biowissenschaften - Institut für aquatische Ökologie

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Machbarkeitsstudie zur Sanierung/Restaurierung des Vielbecker Sees

Eines der Hauptziele im Gewässerschutz ist die Minderung anthropogen bedingten Trophie von Standgewässern. Gerade im seenreichen Mecklenburg-Vorpommern ist die Nährstoffbelastung das Hauptproblem für die Standgewässer. Mit der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) soll für alle Gewässer ein guter ökologischer Zustand erreicht werden. Um diesen festzustellen bzw. die Kriterien dafür festzulegen, sind Untersuchungen über die geschichtliche Entwicklung und die Auswirkungen anthropogener Einflüsse notwendig. Sedimente als “Gedächtnis” der Gewässer können Aussagen darüber liefern und sind meist der einzige Anhaltspunkt, wenn Untersuchungen und Befunde aus früheren Jahren nicht vorliegen. Anderseits stellen die Sedimente auch die entscheidende Nährstoffreserve im Gewässersystem da und beeinflussen daher entscheidend die Trophieentwicklung.

Der Vielbecker See ist ein langgestreckter Flachsee im Stadtbereich Grevesmühlen, Kreis Nordwestmecklenburg. Anhand des vorliegenden Datenmateriales zum See und den Erfahrungen bzw. bisherigen Kenntnisstand zur Seensanierung/Seentherapie sollen die Möglichkeiten und Erfolgschancen einer Sanierung/Restaurierung des Vielbecker Sees analysiert werden.

Datengrundlage für diese Studie bildete das vorhandene Datenmaterial zum Wasserkörper des See und paläolimnischen Untersuchungen an diesem Gewässer aus dem Jahr 2002