Mit Elektroden kann man, je nach Modell, u.a. Redoxpotential, Sauerstoffgehalt, Sulfid oder pH in Wasser und Sediment messen. Speziell bei Sauerstoffmessungen "verbraucht" eine Elektrode durch das Messverfahren jedoch Sauerstoff. Daher ist es von Vorteil für schnelle, hochauflösende und exakte Messungen eine möglichst dünne Elektrodenspitze einzusetzen, die dadurch schneller anspricht und weniger verbraucht. So gibt es neben robusten Metall-Elektroden auch Mikroelektroden aus Glas (besonders für Labormessungen geeignet). Ein Nachteil dieser Glaselektroden ist, daß ihre extrem feinen Spitzen leicht brechen und die Elektroden daher nicht in jedem Sediment bedenkenlos eingesetzt werden können. Begegnungen mit Steinen, grobem Sand oder Muschelbruchstücken sind nicht zu empfehlen...
Glaselekroden-Spitze: oben intakt, unten abgebrochen
Um hochauflösende Profile messen zu können, wird zusätzlich ein Stativ mit Mikromanipulator benötigt, d.h. eine exakte Positionierung per Feinvortrieb im Mikrometerbereich.
Versuchsaufbau für Messungen im strandnahen Bereich